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Wednesday, August 12, 2020

The Art of Happiness

 


The art of being happy is to appreciate the things that we already have. This means that we are aware of these things and perceive them with mindfulness. This mindfulness in perception will help us to get in touch deeply with the treasures of the present moment. In this way, all these treasures turn into countless reasons for us to be happy. And when the conditions for our happiness are no longer available to us, we don‘t feel any regret because we have already savored and enjoyed the happiness in them.

When we come back to ourselves and observe ourselves, we will see that our mind is always running after its confusing ideas in the future. Doing that, it misses all the beauties that are a reality right here and now. We often recognize our true treasures only when we‘ve already lost them again. It is really a pity if we only learn to understand and appreciate the things when they‘ve already passed by. We should practice to appreciate the simple and usual things that are available right here and now.

If our father and mother, our grandfather and grandmother are still alive, we can be happy about that. If our children are still living with us, if they haven‘t left home yet to study in another city and to live their own life, that can be a source of happiness for us. During the time our children play pleasurably and create a lot of noise, we often feel distracted and exhausted by them. But when we bring to mind that our children are healthy and able to frolic, the joy will naturally come up in our hearts.

Every day we practice to come back to the present moment and to ourselves, we are present and awake, we recognize and appreciate the things that we are currently having. In this way, we will for sure experience a lot of joy and happiness.

In gratitude for every moment,
We discover the ultimate happiness.
With an alert mind, in touch with life
We are dwelling in the Here and Now.

- Thay Phap Nhat

Friday, June 19, 2020

Achtsamkeitstag: Den Affengeist zähmen

Bringe Ruhe und Gelassenheit in deinen Geist!

Zeit & Ort

20. Juni, 09:30 – 16:30
Dharma Light Meditation Center, Hauptstraße 28, 03238 Finsterwalde, Deutschland

Über die Veranstaltung

Der Affengeist bezeichnet die Tendenz unseres Geistes, herumzuspringen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen verschiedenen Projekten, die wir gerade verfolgen und zwischen Rollen, die wir ausüben. Ein Ziel der Meditation ist es, Ruhe in diesen bewegten Geist zu bringen und die Kontrolle über den Affengeist zurückzugewinnen.
Hinweis: Zur Mittagszeit werden wir ein Picknick machen. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, bitten wir alle TeilnehmerInnen darum, selbst etwas zu Essen für die eigene Verpflegung mitzubringen. Wir teilen dieses Mal das Essen nicht miteinander. Für Getränke ist gesorgt.
Diese Veranstaltung ist auf Spendenbasis.


Saturday, June 6, 2020

Thay Phap Nhat Speaks About Dying




Dharma Talk during the meditation class

Body and Mind are One




Thay Phap Nhat speaks about mindfulness, awareness, body and mind during the meditation class in the Dharma Light Monastery.

Tuesday, July 10, 2018

Einladunng zum Sommerretreat 2018 (28. Juli bis 5. August)

Liebe Freundinnen und Freunde der Meditation,

Wir laden Sie/Euch ganz herzlich zu unserem diesjährigen Sommerretreat vom 28. Juli (Anreise) bis 5. August (Abreise) ein! Wir werden uns Zeit nehmen, gemeinsam Sitz- und Gehmeditation zu praktizieren, in Stille und Achtsamkeit zu essen, beisammen zu sitzen und uns auszutauschen. Thay Phap Nhat wird uns dabei mit seinen Dharma-Vorträgen inspirieren. Kleinere Wanderungen im Wald und Dao Cong Übungen sorgen für ein gesundes Maß an Bewegung.

Zusätzlich zum üblichen Programm wird es in diesem Retreat ein Programm für Kinder geben mit viel Spiel, Bewegung, Meditation und Kreativität.

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme am Retreat unter dharma-lichtung@posteo.de an. Bezüglich der Unterbringung bei uns oder in der Umgebung kontaktieren Sie uns bitte.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Meditationszentrum "Dharma-Lichtung"
Hauptstr. 28
03238 Finsterwalde, OT Pechhütte
dharma-lichtung@posteo.de

Tuesday, June 19, 2018

„Alleinsein“ - Zusammenfassung der Dharma-Vorträge vom 9./10. Juni 2018 in Hamburg


Am 9./10. Juni 2018 hat ein Seminar zum Thema „Alleinsein“ in Hamburg stattgefunden. Am Samstag hat Thay Phap Nhat in seinem Dharma-Vortrag zunächst über den Unterschied der beiden Begriffe „Alleinsein“ und „Einsamkeit“ gesprochen. Das Wort „Allein“ ist eigentlich aus zwei Wörtern zusammen gesetzt: „All-ein“ (analog im Englischen „alone“ mit der Bedeutung „all-one“). Dies ist für uns vielleicht zunächst überraschend, da wir das Wort „allein“ heutzutage eher im Bedeutungssinne „einsam“, also die Anwesenheit einer einzelnen Person ohne die Anwesenheit weiterer Personen, verwenden. Das Wort „allein“ hat also in seinem Wortsinne gar nichts mit Einsamkeit zu tun, sondern beschreibt einen Geisteszustand, indem wir uns als eins mit Allem wahrnehmen, uns also maximal verbunden fühlen. In diesem Geisteszustand können wir jederzeit verweilen, sowohl wenn wir einsam sind als auch wenn andere Menschen um uns herum sind. Die Kultivierung dieses Geisteszustands ist ein wichtiges Ziel der Meditationspraxis. Wirklich alleine sind wir genau dann, wenn wir vollkommen im gegenwärtigen Moment verweilen, wenn wir vollkommen präsent sind. Andererseits können wir ein Gefühl der Einsamkeit sowohl erleben, wenn wir tatsächlich einsam sind, als auch wenn andere Menschen sich um uns herum befinden. Denn auch das Gefühl der Einsamkeit wird in Wirklichkeit durch einen Geisteszustand hervorgerufen, in dem wir eine innere Leere fühlen, die wir gerne auffüllen möchten. Wonach wir uns tatsächlich sehnen, wenn wir uns einsam fühlen, ist mit allem verbunden zu sein, also „all-ein“ zu sein. Was aber meistens passiert ist, dass wir nur versuchen unsere innere Leere aufzufüllen, häufig indem wir die Nähe zu einem anderen Menschen suchen. Nun ist es aber so, dass einsame Menschen andere Menschen anziehen, die sich ebenfalls einsam fühlen. Beide versuchen also ihre innere Leere aufzufüllen, aber keiner von beiden fühlt sich bereits „erfüllt“ und könnte dem anderen etwas von dieser „Fülle“ geben. Daher bleibt der Versuch des Auffüllens der inneren Leere meist erfolglos, und irgendwann kommt es in der Beziehung der beiden Menschen zu Konflikten, weil keiner von beiden zufrieden ist. Ganz anders sieht es aus, wenn zwei Menschen zusammenkommen, die wirklich alleine sind. Wenn wir „all-ein“ sind, fühlen wir uns eins mit Allem, wir fühlen uns erfüllt und zufrieden. In diesem Zustand sind wir bereit, zu geben, denn wir haben das Gefühl, dass wir bereits genug haben. In erster Linie geben und schenken wir den Menschen um uns herum unsere Präsenz. Zwei Menschen, die wirklich allein sind, können also vollkommen präsent sein und versuchen nicht, etwas von dem jeweils anderen zu bekommen. Sie sind beide bereits erfüllt und zufrieden, und sie genießen ihre Präsenz.

Friday, March 2, 2018

Biographie



Thay Phap Nhat wurde im Jahr 1984 in Vietnam geboren. Frühe Erfahrungen mit dem Tod weckten in ihm viele Fragen auf nach dem Sinn des Lebens, und so begab er sich auf die Suche nach so etwas wie „Wahrheit“. Im Alter von 12 Jahren begann er, Meditation zu praktizieren. Im Jahr 2005 wurde er von dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh zum Mönch ordiniert und konnte bald darauf tiefere Einsicht in die Natur der Dinge erlangen. Er entdeckte eine Dimension, die über Zeit und Raum, über Geburt und Tod hinausgeht und erlebte dadurch eine tiefe Befreiung. 2013 wurde er zum Dharma-Lehrer ernannt und hat seitdem zahlreiche Seminare im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) geleitet. Darüber hinaus ist er an verschiedene Orte in Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich und Vietnam gereist um dort das Dharma zu lehren. Im Januar 2017 ließ er sich in Pechhütte in Finsterwalde nieder und gründete dort das Meditationszentrum „Dharma-Lichtung“. Er liebt die Meditation und die Stille und ist Autor mehrerer Bücher zum Dharma, vor allem aber in Form von Poesie. Er lebt gerne spontan und betrachtet das Leben als ein Abenteuer, das sich auf unvorhersehbare Weise entfaltet. Jeder Moment ist neu und frisch.

Thursday, January 11, 2018

Frieden im täglichen Leben - Meditationsseminar am Sonntag, 25. Februar 2018 in Leipzig


Viele von uns fühlen sich von der Praxis der Meditation angezogen, weil sie nach Frieden und Stille in ihrem Inneren suchen. Wie jedoch ist es möglich, diesen Frieden auch im Alltag zu erfahren? Wo ist die Stille, während wir mit der U-Bahn zur Arbeit fahren, oder während wir mit unserer Familie beim Abendessen sitzen? Wie ist es möglich, unseren Alltag tief zu leben und unserem Leben Sinn und Bedeutung zu verleihen? Wir werden uns gemeinsam diesen Fragen widmen und lernen, was wir ganz konkret tun können, um friedvoll in der Welt zu leben. Wir werden Sitz- und Gehmeditation üben, einen Vortrag zum Thema hören, gemeinsam in Stille essen und die Gelegenheit zum achtsamen Austausch haben. Bei all diesen Tätigkeiten können wir unseren eigenen inneren Frieden nähren und erforschen.

Thay Phap Nhat wurde im Jahr 1984 in Vietnam geboren. Frühe Erfahrungen mit dem Tod weckten in ihm viele Fragen auf nach dem Sinn des Lebens, und so begab er sich auf die Suche nach so etwas wie „Wahrheit“. Im Alter von 12 Jahren begann er, Meditation zu praktizieren. Im Jahr 2005 wurde er von dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh zum Mönch ordiniert und konnte bald darauf tiefere Einsicht in die Natur der Dinge erlangen. Er entdeckte eine Dimension, die über Zeit und Raum, über Geburt und Tod hinausgeht und erlebte dadurch eine tiefe Befreiung. 2013 wurde er zum Dharma-Lehrer ernannt und hat seitdem zahlreiche Seminare im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) geleitet. Darüber hinaus ist er an verschiedene Orte in Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich und Vietnam gereist um dort das Dharma zu lehren. Im Januar 2017 ließ er sich in Pechhütte in Finsterwalde nieder und gründete dort das Meditationszentrum „Dharma-Lichtung“. Er liebt die Meditation und die Stille und ist Autor mehrerer Bücher zum Dharma, vor allem aber in Form von Poesie. Er lebt gerne spontan und betrachtet das Leben als ein Abenteuer, das sich auf unvorhersehbare Weise entfaltet. Jeder Moment ist neu und frisch.

Zeit: So, 25. Februar 2018, 10:00-17:30

Anmeldung und Kontakt: Für die Teilnahme am Seminar melden Sie sich bitte unter der folgenden e-mail Adresse an: Dharma-Lichtung@posteo.de

Das Seminar findet statt in Leipzig im Sinn&Sein Projektladen, Zschochersche Str. 2a/Ecke Dreilindenstr.

Bitte mitbringen: Bitte bringen Sie einen vegetarischen Beitrag für das gemeinsame Mittagessen mit.

Dana: Die Teilnahme an der Veranstaltung findet auf Spenden-Basis (Dana) statt. Die Höhe der Spende liegt im Ermessen eines jeden Einzelnen.

Tuesday, August 29, 2017

Living fully in the present moment - Dharma-Talk in Bremen, 26th March 2017

Thay Phap Nhat

To me, it is a beautiful practice to accept whatever comes to us. Usually our mind does not allow us to do that, it always intervenes. It tells us to do this, do that. Our mind always has the tendency to choose. But when we are in a dilemma, we do not know how to decide if a specific option is good or bad to do, and then we create inner conflicts. And because of these conflicts our mind and body become tired. That is very unhealthy. The way to get out of this situation is to realize that there is no need to get out. We just do nothing, we are flowing with life as it is. We welcome whatever is happening to us. We can say: “Hey, I am really happy to welcome you”. That is enough. This is the way to get out of all our problems, all our sufferings. But often we do not have the courage to do that because we feel an insecurity within ourself. We know that if we go there we will enjoy a beautiful view, a beautiful success but we are afraid that maybe in the middle of the way there is a hole and when we go there we will fall down into the hole. We are creating a lot of stories in our mind that might never happen. We are educated with the belief that we need to live in security and we are not taught that life  is always insecure. Only in insecurity we will have a chance to grow up. Only in insecurity we will discover the beauty of life. Life is really an adventure. In order to understand and to know the secret of life, we just need to be in that adventure.

Sunday, August 20, 2017

Voll und ganz im gegenwärtigen Moment leben - Dharma-Vortrag vom 26.03.17 (Bremen)

 Thay Phap Nhat

Für mich ist es eine sehr schöne Praxis zu akzeptieren was auch immer zu uns kommt. Aber unser Geist erlaubt uns das nicht so einfach, der möchte immer intervenieren. Er sagt uns, wir sollten jetzt dies oder jenes machen. Unser Geist möchte immer wählen können. Besonders wenn wir in einem Dilemma sind und wir nicht entscheiden können, ob dies oder jenes gut ist oder nicht so gut, dann kommen wir oftmals in einen inneren Konflikt. Von diesen inneren Konflikten wird unser Körper und Geist ganz müde und dadurch können viele Krankheiten entstehen.Der Weg da heraus zu kommen besteht darin, nicht herauskommen zu müssen.
Wir machen gar nichts. Wir fließen einfach mit dem Leben mit.
Was immer passiert, das heißen wir einfach willkommen. Wir sagen: „Hey, schön, dass du da bist. Ich bin glücklich dich willkommen zu heißen.“ Das ist genug.
Das ist der Weg, wie wir aus all unserem Leiden herauskommen können.
Aber wir haben nicht den Mut das zu tun, weil wir immer eine Unsicherheit in uns selbst verspüren.
Wir wissen vielleicht, dass wir an einen bestimmten Ort gehen können und den wunderschönen Sonnenuntergang sehen und genießen könnten, aber wir haben Angst, dass wir auf dem Weg dorthin vielleicht in ein Loch fallen. Und dabei wissen wir ja gar nicht, ob es dort überhaupt ein Loch auf dem Weg gibt. Aber unser Geist kreiert diese Geschichten.
Wir sind so erzogen, dass wir immer Sicherheit wollen, und niemand hat uns beigebracht, dass das Leben immer unsicher ist.
Aber nur in dieser Unsicherheit können wir die Schönheit des Lebens entdecken. Nur in der Unsicherheit haben wir eine Chance wirklich zu wachsen. Das Leben ist wirklich ein Abenteuer. Und um das Geheimnis des Lebens zu verstehen, müssen wir einfach nur in diesem Abenteuer sein.

Wednesday, April 5, 2017

Wer bist du? - Thay Phap Nhat


Annamartha / pixelio.de
Thay Phap Nhat


Es gibt viele verschiedene Ebenen, auf denen wir die Frage danach beantworten können, wer wir sind. Sprechen wir zuerst über die erste Ebene: Jemand kommt und fragt uns: „Wer bist du?“ Und dann denken wir vielleicht zuerst: „Ich bin dieser Körper.“ Und wenn wir uns in der Psychologie auskennen, werden wir noch weitere Dinge ergänzen: „Ich bin nicht nur dieser Körper. Neben dem Körper habe ich auch Gefühle und Wahrnehmungen.“ Und wenn wir in der Meditation geübt sind, insbesondere in der Achtsamkeitsmeditation, dann können wir unseren Geist in unserem täglichen Leben beobachten. Und dann werden wir sehen: „Ich bin nicht nur der Körper, die Gefühle und die Wahrnehmungen. Ich habe auch Geistesformationen.“ Wenn wir dann noch die Ebene der Philosophie betrachten, dann sehen wir, dass es noch etwas gibt, was zu uns gehört, nämlich das Bewusstsein. Körper, Gefühle, Wahrnehmungen, Geistesformationen und Bewusstsein – das ist also, wer wir sind. Wir können auch eine andere Unterteilung vornehmen. Manche Menschen, die eine spirituelle Praxis ausüben und bereits etwas tiefere Kenntnisse haben, werden uns auf die Frage danach, wer sie sind, die folgende Antwort geben: „Ich bin Körper und Geist.“ Körper und Geist schließen Gefühle, Wahrnehmungen und Geistesformationen mit ein. Ich habe sehr viele Menschen gesehen, die an dieser Stelle stehengeblieben sind und nicht weiter hinterfragen. Sie sagen: „Ich bin Körper und Geist.“ Aber es gibt noch eine weitere Ebene, die tiefer geht als diese Aussage. Für mich ist es wichtig, an diesem Punkt nicht stehenzubleiben. Wir gehen noch ein bisschen weiter, ein bisschen tiefer. Hier können wir nicht mehr definieren oder festlegen, wer wir sind. Es gibt nur die direkte Erfahrung dessen, wer wir sind. Wir könne das nicht auf der Ebene des Denkens erfahren. Es geht über die Kopfebene hinaus. Wie können wir diese Ebene kennenlernen?